Effektiver Muskelaufbau mit Proteinen Sport Lexikon

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Effektiver Muskelaufbau mit Proteinen
Der Muskelaufbau ist nicht nur eine Frage des Trainings. Nur wenn der Körper mit den erforderlichen Bausteinen gefüttert wird, können die Muskeln ordentlich wachsen. Der wichtigste Baustoff im menschlichen Organismus sind Proteine, besser bekannt als Eiweiße. Nach einer harten Trainingseinheit verlangt unser Körper nach genau diesen Baustoffen, damit die Muskelfasern in die Breite gehen können. Kein Wunder also, dass Proteine auf der Speisekarte aller Kraftsportler ganz oben stehen. Lediglich nach dem Training ein Protein-Shake (sogenannte Weight Gainer) zu trinken und sich ansonsten von Fast Food und Süßigkeiten zu ernähren, wäre nicht sonderlich erfolgversprechend. Stattdessen müssen Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte möglichst über den ganzen Tag verteilt gegessen werden. Der Grund ist, dass die Muskeln nicht während des Trainings wachsen, sondern in den 48 Stunden danach. Unser Körper benötigt also auch abseits des Fitnesscenters die richtige Kost. Leider gibt es keine feststehende Regel darüber, wie viele Proteine täglich erforderlich sind. Zwar gelten 2 Gramm pro Kilo Körpergewicht als ideal. Doch das setzt voraus, dass auch die Zufuhr an Kohlenhydraten im Optimalbereich ist. Anderenfalls werden eingenommene Proteine zur Energiegewinnung verwendet. Und genau diese Proteine könnten dann beim Muskelaufbau fehlen. Daher gilt, dass zuviel Eiweiß besser ist als zu wenig. Ängste vor einer möglichen Überdosis wären unbegründet: Vorausgesetzt die Nieren sind gesund, wären auch 3 Gramm Protein oder mehr je Kilo Körpergewicht völlig im grünen Bereich. Wichtig ist nur, dass bei einer solch hohen Eiweißzufuhr zumindest 3 Liter täglich getrunken werden. Geeignet wäre zum Beispiel eine Saftschorle mit einem Verhältnis Fruchtsaft zu Mineralwasser 1:2. Dadurch wird auch der Flüssigkeitsverlust während des Trainings ausgeglichen, sodass der Körper schneller regenerieren kann. Wer es mit dem Muskelaufbau also wirklich ernst meint, muss auf eine entsprechende Ernährung achten. Und dabei sollte man keineswegs auf “alte Mythen” hereinfallen. Ein Beispiel: Viele Menschen sind noch immer der festen Überzeugung, dass das tägliche Frühstücksei aufgrund des vielen Cholesterin ungesund sei. Das trifft jedoch nur bei Menschen zu, die einen Erbfehler haben. Ein gesunder Körper hingegen fährt die Eigenproduktion an Cholesterin herunter, sodass ein oder auch zwei Eier nicht schädlich sind. Im Gegenteil: Eiweiß besteht zu 13 Prozent aus Eiweiß, welches der Körper sehr gut verwerten kann. Also liebe Sportler: Lasst euch euer Frühstücksei ruhig mit bestem Gewissen schmecken.
 
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